Am Sonntag, den 15.03.2026 machte sich unsere Jugendfeuerwehr am Nachmittag auf den Weg zu einem gemeinsamen Ausflug nach Straubing, um sich ein Eishockeyspiel der Tigers anzusehen. Bereits während der Fahrt war die Stimmung hervorragend und voller Vorfreude. Im Stadion angekommen, war es für alle ein besonderes Erlebnis, die mitreißende Atmosphäre und die Begeisterung der Fans hautnah mitzuerleben. Die Jugendlichen hatten sichtlich großen Spaß und konnten diesen Ausflug in vollen Zügen genießen.
Am selben Abend fand anschließend unsere Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr mit Neuwahlen der Jugendvorstandschaft statt. Dabei wurde das vergangene Jahr noch einmal Revue passiert und ein Ausblick auf anstehende Termine und Veranstaltungen im aktuellen Jahr gegeben.
Ergebnis der Neuwahlen:
Jugendsprecher: Julian Lankes
Jugendsprecherin: Lisa Alt
Schriftführerin: Leonie Peinelt
Kassiererin: Tanja Stelzer
Kassenprüfer: Leni Panzer und Johannes Holzinger
Ein herzlicher Dank gilt allen Jugendlichen für ihr großes Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung in ihren Ämtern zu übernehmen.
Am Samstag, den 04.04.2026, fand zudem der jährliche
„Rama Dama“-Aktionstag in Vilzing statt. Insgesamt 15 Jugendliche beteiligten sich tatkräftig daran, achtlos weggeworfenen Müll aus den Straßengräben in und um Vilzing zu sammeln. Mit großem Einsatz leisteten sie so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Sauberkeit ihrer Heimat.
Im Anschluss sorgte unser neuer Vorstand Franz Zistler für eine wohlverdiente Brotzeit für alle Teilnehmer.
Zum gelungenen Abschluss führte der Weg noch zum Milchhof Irrgang, wo die Jugendlichen eine Einladung zu einem Eis gerne annahmen.
Ein Herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren Einsatz und die tolle Gemeinschaft.
Frohe Ostern und erholsame Feiertage im Kreise eurer Liebsten wünscht euch eure Feuerwehr Vilzing!
Am heutigen Samstag den 28.03.2026 machten wir uns gemeinsam mit Kameraden der Feuerwehr Haderstadl auf den Weg zur Feuerwehrschule nach Lappersdorf, um am Atemschutzleistungsabzeichen in Bronze und Silber teilzunehmen.
Die Teilnehmer mussten ihr Können und ihre Einsatzbereitschaft an insgesamt fünf Stationen unter Beweis stellen.
Zu den Aufgaben zählte unter anderem die Personenrettung, bei der unter realitätsnahen Bedingungen eine vermisste Person schnell und sicher aufgefunden und gerettet werden musste. Beim Löschangriff galt es, einen strukturierten und fehlerfreien Einsatzablauf zu zeigen. Besonders wichtig war hierbei die saubere Zusammenarbeit innerhalb des Trupps.
Eine weitere Station stellte das Ausrüsten auf Zeit dar. Hier wurde geprüft, wie routiniert und zügig die Atemschutzgeräteträger ihre Ausrüstung korrekt anlegen können – eine entscheidende Fähigkeit für den Ernstfall. Ergänzt wurde dies durch die Station Gerätekunde, bei der fundiertes Wissen über die eingesetzten Geräte und deren Handhabung abgefragt wurde.
Abgerundet wurde die Prüfung durch einen theoretischen Teil mit insgesamt 20 Fragen rund um das Thema Atemschutz. Auch hier konnten unsere Teilnehmer ihr Wissen erfolgreich unter Beweis stellen.
Alle Stationen verlangten den Teilnehmern höchste Konzentration, Teamarbeit und Fachwissen ab. Umso erfreulicher ist es, dass unser Trupp die Herausforderungen mit großem Engagement und Erfolg gemeistert hat.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Teilnehmer sowie an die Kameraden der FF Haderstadl zu den erbrachten Leistungen und dem erfolgreichen Abschluss!
Ein besonderer Dank gilt allen Organisatoren, Ausbildern und Helfern, die diese Veranstaltung ermöglicht haben, sowie allen Beteiligten für die stets gute Zusammenarbeit und Kameradschaft.
An zwei verschiedenen Terminen nutzten wir die Gelegenheit, im Altbau des Pflegeheims in Cham zu üben. Da das Gebäude kurz vor dem Abriss steht, bot sich uns ein ideales und realistisches Übungsobjekt.
Gemeinsam mit der Feuerwehr Haderstadl führten wir eine umfassende Atemschutzübung durch.
Unter realitätsnahen Bedingungen konnten unsere Atemschutzgeräteträger verschiedene Einsatzszenarien trainieren.
Dabei wurde auch unser Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um die taktische Ventilation zu üben und die Wirkung der Belüftungsmaßnahmen praxisnah zu testen.
Zusätzlich konnten mehrere Varianten zum Thema Türöffnung beübt werden. Sowohl das gewaltsame als auch das schonende Öffnen von Türen wurde intensiv trainiert, um für zukünftige Einsätze bestmöglich vorbereitet zu sein.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die Organisation, die Durchführung und die engagierte Teilnahme an den beiden Übungsabenden.
Zum Jahresende blicken wir auf ein anspruchsvolles und ereignisreiches Jahr zurück. Unsere Wehr aus Vilzing war auch in diesem Jahr wieder stark gefordert, jederzeit einsatzbereit und hat mit großem Engagement, Professionalität und Kameradschaft zahlreiche Einsätze, Übungen und Herausforderungen gemeistert.
Dieses hohe Maß an Einsatzbereitschaft ist keine Selbstverständlichkeit und verdient besonderen Dank und Anerkennung.
Unser Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden – sowohl im aktiven Dienst als auch in der Jugend- und Kinderfeuerwehr – sowie allen Mitgliedern, Unterstützern und Bürgern, die durch ihr Verständnis und ihre Unterstützung den Dienst für die Allgemeinheit erst möglich machen.
Mit den bevorstehenden Feiertagen wünschen wir euch Frohe und erholsame Weihnachten sowie ruhige und besinnliche Stunden im Kreise eurer Liebsten. Nutzt die Zeit, um Kraft zu tanken und neue Energie zu sammeln.
Für das kommende Jahr 2026 wünschen wir euch und euren Familien Gesundheit, Glück und stets eine sichere Rückkehr von allen Einsätzen. Möge das neue Jahr von Zusammenhalt, Kameradschaft und möglichst wenigen Schadenslagen geprägt sein.
Wir blicken zuversichtlich auf das neue Jahr und freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit im Dienst für unsere Mitmenschen. Frohe Weihnachten und ein Glückliches, Gesundes neues Jahr 2026!
Am Samstagabend, den 27.09.2025 wurden wir um kurz nach 21 Uhr mit den Kreisbrandmeister Florian Cham Land 3/3 zu einer Straßenreinigung (THL 1) in Vilzing alarmiert.
Daraufhin rückten wir mit dem MZF und dem LF zur Einsatzstelle aus.
Vor Ort erfolgte dann die Erkundung des betroffenen Straßenabschnitts, im Anschluss konnten dann mehrere verschmutzte Teilbereiche festgestellt werden.
Kritische Stellen wurden dann punktuell mit Bindemittel abgestreut, um die Verkehrssicherheit wieder sicherzustellen.
Anschließend wurde der zuständige Straßenbaulastträger eingewiesen, der sich um die erforderliche Beschilderung kümmerte.
Nach rund 45 Minuten war der Einsatz für uns beendet und wir konnten wieder ins Gerätehaus einrücken.
Am 9. September 2025 traf sich am Abend ein Teil unserer Ersthelferinnen und Ersthelfer aus der aktiven Mannschaft unserer Wehr zu einer Auffrischung im Bereich erweiterte Erste Hilfe.
Im Mittelpunkt standen unter anderem die Themen Defibrillation sowie wichtige Erstmaßnahmen bei verschiedenen Verletzungen und Unfällen, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Dank der sehr praxisnahen Übungen konnten alle Teilnehmer ihr Wissen vertiefen und die Handgriffe für den Ernstfall festigen.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Ausbildern innerhalb der Wehr für die Vorbereitung und Durchführung sowie allen Beteiligten für ihr Engagement.
In Zukunft wird sich unsere Wehr aus Vilzing auch am Projekt „Herzklopfen“ beteiligen.
Dabei geht es um schnelle Hilfe im Falle eines Herzstillstandes – wertvolle Zeit, bis der Rettungsdienst eintrifft, kann durch den frühen Beginn der Defibrillation überbrückt werden.
So können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern noch schneller und wirksamer Hilfe leisten.
Künftig wird der AED, kombiniert mit einem Notfallrucksack, im Mehrzweckfahrzeug FLORIAN VILZING 11/1 seinen Platz finden. Damit haben wir die Möglichkeit, im Einsatzfall noch schneller und effektiver Hilfe zu leisten.
Etwa zwei Stunden vor Beginn der Arbeiten zum Aufbau unseres Festzeltes anlässlich der Gerätehauseinweihung mit Fahrzeugsegnung (22.–24. August 2025) wurden wir heute den 16.08.2025 um 05:01 Uhr von der Leitstelle Regensburg zur Hubschrauberlandung sichern nach einem medizinischen Notfall in Vilzing alarmiert.
Die Ausleuchtung der Landestelle erfolgte durch unser Löschfahrzeug Vilzing 43/1 sowie durch die Feuerwehr Schachendorf.
Die weiteren Fahrzeuge übernahmen die Einrichtung der Straßensperren sowie die Verkehrsabsicherung.
Am Freitag, den 27. Juni, nahm die Feuerwehr Vilzing mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8 sowie dem Mehrzweckfahrzeug an der Gemeinschaftsübung teil, die von den Feuerwehren Gutmaning und Hof organisiert wurde.
Als Übungsszenario wurde ein „Waldbrand mit einer vermissten Person angenommen“. Aufgrund der Trockenheit drohte sich das Feuer rasend schnell auszubreiten, was schnelles und koordiniertes Handeln erforderlich machte.
Unsere Wehr übernahm im Rahmen der Übung die Aufgabe eines sofortigen Löschangriffs sowie den Aufbau eines Faltbehälters zur Löschwasserversorgung. Der Faltbehälter wurde mithilfe einer Steckleiterkonstruktion und einer entsprechenden Folie errichtet. Zur Wasserversorgung wurde unser Löschfahrzeug über eine B-Leitung gespeist, der Faltbehälter diente dabei als Puffer zur Stabilisierung der Versorgung. Zusätzlich kam unsere Tragkraftspritze zum Einsatz
Die Übung verlief reibungslos und bot eine wertvolle Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit den benachbarten Wehren sowie zur Erprobung von Ausrüstung und Taktiken unter realitätsnahen Bedingungen.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.
Feuerwehr Vilzing gewinnt Bürgermeister als Schirmherrn – Grandiose Stimmung
Vilzing/Schachendorf Bürgermeister Martin Stoiber hatte sich vorbereitet und in der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Vilzing gestöbert. Und dabei einen immer wiederkehrenden Rhythmus entdeckt. Alle paar Jahre hätten die Verantwortlichen der Ortswehr sich ein Ziel gesetzt, etwa ein neues Fahrzeug, hätten dann dazu alles in die Wege geleitet und schließlich durchgesetzt. Und dann wurde gefeiert. So wie es auch diesmal der Fall ist, da die Vilzinger nach dem Feuerwehrbedarfsplan der Stadt ein weiteres Einsatzfahrzeug brauchten. Das wurde schließlich auch ausgesucht und angeschafft. Und weil es nun mit zwei Fahrzeugen mehr Platz benötigt, hat man gleich das Gerätehaus neben dem bisherigen neu gebaut. Und jetzt wird gefeiert im August, vom 22. bis 24. Dazu braucht‘s einen Schirmherrn, und weil der Bürgermeister sich so für die beiden Neuanschaffungen eingesetzt hatte, darf er nun auch das Fest beschirmen.
Das mit dem Beschirmen hat schon relativ gut geklappt am Samstagabend des 8. Juni beim Schirmherrnbitten der FFW Vilzing zu Hause beim Bürgermeister in Schachendorf, die Regenwolken zogen südlich vorbei übers Sattelpeilnsteiner Fest. Nur ein bisserl zu kühl wurde es am Abend, um im Freien zu feiern, wie es der Hausherr eigentlich vorgesehen hatte. Doch seine Doppelgarage ist geräumig, da hatte sogar die recht große Abordnung des Festvereins genügend Platz, um mit den aus Chammünster geliehenen Musikanten, dem Adam Matthias und dem Ketterl Detlef, kernig zu feiern, so wie es die Vilzinger gewohnt sind.
Die zwei Musiker spielten schon die Gäste, die im Schlepptau hinter einem Golfwagen, in dem der Feuerwehrvorsitzende Helmut Mühlbauer den Kurs vorgab, in einem Autocorso von Vilzing angefahren waren, aufs Stoibersche Grundstück. Da wartete schon der Bürgermeister mit seiner Julia und der hilfreichen Schar aus beiden Familien. Der Helmut überreichte an Martin Stoiber den obligatorischen Schirmherrnschirm in den Stadtfarben Rot und Weiß und an die Partnerin einen schönen Blumenstrauß. „Dann müss’ma etz no an offiziellen Teil macha“, fand der Helmut, zog seine Notizen aus der Tasche und trug seine wohl geformten Verserl vor.
„Liaba Buagamoasta, mir san kemma und wolln di a weng in Anspruch nemma. An Grund, moane, wirst dir ja eh scho denga, unserem neuen Fahrzeug und an Haisl wolln ma an Segen schenga. Und … wias hold bei uns is da Brauch, ghört zu an Fest a Schirmherr selbstverständlich auch. Wer könnte des wohl sein – und wie hoaßta? Mia ham hoid gmoant, da Burgamoasta. Er steht zu uns – zu jeder Zeit mit Sachverstand und Herzlichkeit.“ Den zum Amt gehörigen Schirm halte er ja schon in Händen, „hoffma, du mousd den auf unserm Fest nie entfalten. Du, lieber Martin, sollst des bei unserem Festl richten und den Himmel ganz besonders fest abdichten, dass do ja koa Trepfal owa kimmt und in unser Rhaner Festbier rinnt.“
Da konnte Martin Stoiber natürlich nicht nein sagen und er betonte, dass es für ihn wirklich eine Ehre sei, dass die Vilzinger Wehr ihm dieses Amt angetragen habe. Er freue sich über die große Schar, die zum Schirmherrnbitten gekommen sei, mit allen früheren Festhonoratioren der Wehr. Er hoffe, dass das Segnungsfest von gutem Wetter begleitet werde und es so für die Gäste viele schöne Erlebnisse und später Erinnerungen geben werde. Die früheren Vilzinger Amtsträger begrüßte er einzeln, wobei er bei den Festmüttern ein wenig mit den Vor- und Zunamen durcheinander kam. Er dankte noch seinen Helfern aus den Familien Stoiber und Dendorfer im Hintergrund, die alles gut vorbereitet hatten und die Gäste mit Getränken und Gegrilltem versorgten.
Doch dann wurde es ernst. Der Helmut überreichte dem Martin einen Zapfhahn fürs mitgebrachte Bierfassl. Ohne Schürze wagte sich der Bürgermeister an diese Aufgabe und hatte den Hahn eigentlich auf einen oder zwei Schläge im Fass. Eigentlich. Denn mittendrin spritzte der Saft neben diesem aus dem Spundloch und kein Schlagen mit dem Hammer half. Schließlich erkannte der Martin, dass der Gummiring im Spundloch sich zusammengeschoben hatte, so dass der Zapfhahn nicht halten konnte. Schließlich war der Hahn drin, das Bier oder besser gesagt der Foam floss und die Umstehenden versuchten, sich von den Spritzern zu befreien. Beim Frühlingsfest in Cham wird’s wohl ähnlich gewesen sein.
In der Garage ließen sich dann alle nieder und schufen erst mal eine Grundlage für den langen Feier-Abend. Nach einer Weile ergriff der neue Schirmherr noch mal das Wort und blickte auf die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Vilzing zurück. 1888 sei sie wie viele andere offiziell gegründet worden, nachdem es zuvor eine Art Pflichtfeuerwehrdienst gegeben hatte. 1895 sei eine „Feuerlöschmaschine“ angeschafft worden, für die ein „Feuerwehr-Requisitenhäuschen“ gebaut wurde. 1889 wurde die erste Vereinsfahne angeschafft, die es noch heute gibt.
1940 sei der Antrag auf den Ankauf einer Motorspritze gestellt worden und noch im selben Jahr wurde das Gerät gekauft. An die nächsten größeren Ereignisse können sich die älteren Feuerwehrler noch erinnern. Etwa die zweitägige Fahnenweihe des neuen Banners 1960, 1964 der Bau eines neuen Gerätehauses mit Jugendheim im ehemaligen Schulgarten, 1966 kam das neue Löschfahrzeug dazu, ein Ford Transit, damals das Nonplusultra. Und das alles wurde natürlich auch gefeiert.
Beim 100-jährigen Gründungsfest 1983 war Helga Berthold Festmutter, sie war auch in Schachendorf wieder dabei. Dazu bemerkte Martin Stoiber, dass in der Chronik der FFW Vilzing immer wieder die Namen einiger Familien auftauchen, die sich seit der Gründung der Wehr besonders für die Feuerwehr eingesetzt haben, wie eben die Berthold, die Stelzer, die Irrgang usw. In dieser Zeit entstand auch die Idee, das alte Schulhaus zu einem Feuerwehr-Gerätehaus und ein Gemeinschaftshaus für die Vilzinger Vereine umzubauen. 3500 Stunden Eigenleistung seien da eingebracht worden, „um die Stadt und die Vereinskasse zu schonen“, wie in der Chronik vermerkt wurde.
1991 bekam die FFW Vilzing ihr erstes LF8, das Willi Wanninger als Kommandant und jetziger Ehrenschirmherr beantragt hatte. Gefeiert wurde das natürlich auch vier Tage lang. 2009 war die nächste Feier dran, das 125-Jährige der Wehr. Da war die FFW Schachendorf Patenverein. Wie überhaupt die beiden Nachbarwehren sich immer wieder bei Festen oder Übungen und Einsätzen unterstützen. „Das zeigt die enge Verbundenheit der beiden Wehren.“ Die Vilzinger Feuerwehr sei auch immer bei den Ersten gewesen, wenn es um die Gründung einer Damengruppe, einer Jugend- oder Kinderfeuerwehr ging. Und sie wirke auch stark ins Dorfleben hinein, etwa durch die Pflege des Dorfweihers, die Initiative für den Weihnachtsmarkt oder mit ihrem Faschingsball und früher noch dem Weiberfasching. Seit ein paar Jahren nehmen die Feuerwehrler auch am Faschingsumzug in Chammünster mit einem Wagen teil.
„Über 140 Jahre FFW Vilzing, darauf kann man stolz sein. Es geht dabei immer um die Fortführung von Tradition und die selbstlose Hilfe für Menschen in Not. Und wenn man das fortsetzen kann, dann kann ich das auch gut beschirmen. Ihr seid auch heute auf dem modernsten Stand der Technik, da kann man stolz sein und feiern. Aber es braucht immer Menschen, die für die Feuerwehr im Verein brennen und dafür, den Menschen zu helfen.“
Nach diesem Blick auf die lange Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Vilzing und etwas ernsteren Tönen ging es zünftig weiter. Der Matthias und der Detlef holten ihre Stimmungshits raus und schnell standen die Gäste auf den Bänken und klatschten sich die Hände rot. Dazu brauchte es kaum ein Schnapserl, auch wenn der Martin mit seinem Flaschen-Korb fleißig durch die Reihen ging. Auf jeden Fall war die Stimmung prächtig und der Schirmherr strahlte glücklich und so ging es bis in die tiefe Nacht hinein, oder noch länger.
Am Samstag, den 24. Mai 2025, endete der Absturzsicherungslehrgang für drei Aktive der Feuerwehr Vilzing erfolgreich in der Feuerwehrwache Cham. Die Teilnehmer erlernten in mehreren Ausbildungseinheiten den sicheren Umgang mit Gerätschaften zur Absturzsicherung sowie das richtige Verhalten in Höhen und Tiefen – eine wichtige Qualifikation für anspruchsvolle Einsatzlagen.
Mit dem erfolgreichen Abschluss verstärken nun drei weitere Aktive unsere Gruppe der Absturzsicherung und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Einsatzbereitschaft und Sicherheit unserer Wehr.
Ein weiterer Mehrwert ergibt sich durch den gewonnenen Ausbildungsstand insbesondere bei Einsatzlagen in unwegsamem Gelände, auf Dächern oder an Bauwerken, bei denen Absturzgefahr besteht. Die neu erworbenen Kenntnisse erhöhen die Sicherheit im Einsatz und erweitern die Handlungsmöglichkeiten unserer Feuerwehr.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass alle ausgebildeten Aktiven weiterhin regelmäßig üben und ihre Kenntnisse kontinuierlich vertiefen, um im Ernstfall sicher und effektiv handeln zu können.
Das beigefügte Bild zeigt unsere drei Lehrgangsteilnehmer gemeinsam mit unserem ersten Kommandanten Andreas Lankes nach dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs.
Die Feuerwehr Vilzing gratuliert den Teilnehmern herzlich zur bestandenen Ausbildung und bedankt sich für ihr Engagement im Dienst der Sicherheit!
Vielen Dank an alle Beteiligten, die zum erfolgreichen Ablauf des Lehrgangs beigetragen haben.