Kategorie: News/Infos

Jahreshauptversammlung FF Vilzing

„Ihr seid’s einfach Spitze“

Jahresversammlung der FF Vilzing – Zusammenhalt aller Gruppen beeindruckt

Viel Lob bekamen die Vilzinger Feuerwehrler bei ihrer Jahresversammlung am Samstagabend 11.03.2023 im Gasthaus Eisenreich von politischer und Feuerwehrspitze für ihr Wirken als Hilfsorganisation, aber auch als rühriger Dorfverein. Die Berichte aus den verschiedenen Gruppen hatten diese Hymnen ausgelöst, denn trotz aller Einschränkungen durch Corona waren alle Abteilungen sehr aktiv.

Mit einer Gedenkmesse in der Laurentiuskirche, gehalten von Pater Jim und mit Jungfeuerwehrlern als Lektoren und Ministranten, hatten die Feuerwehrler ihre Jahresversammlung eingeleitet und füllten anschließend den Eisenreich-Gastraum, wobei der hohe Frauen- und Jugendanteil auffiel. Nach dem Gedenken an die sieben im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder und dem Verlesen der Tagesordnung der letzten Jahresversammlung durch Schriftführerin Bettina Haller, kam Kommandant Andreas Lankes zu seinem bei aller Knappheit umfangreichen Bericht.

350 Mitglieder habe der Verein derzeit, 221 männliche, 129 weibliche. 13 davon haben eine Doppelmitgliedschaft, sind also noch in einer anderen Wehr. Bei den 33 Neuaufnahmen sind vor allem die 26 Kinder der im Vorjahr neu geschaffenen Kinderfeuerwehr zu nennen. Von den Mitgliedern sind 46 im aktiven Dienst, sieben davon sind Frauen.

Die Aktiven mussten 2022 und heuer zu einer ganzen Reihe Einsätzen ausrücken. Das ging von Verkehrsabsicherungen und -lenkungen, etwa bei Heimspielen der DJK Vilzing, über Freiflächenbrände im trockenen Sommer, Verkehrsunfälle bis zu Wohnungsbränden oder dem Waldbrand bei Hanzing. Da hätten die Feuerwehrler Glück gehabt, dass der Wind für sie günstig stand, sonst wäre wohl trotz der vielen Löschangriffe der ganze bewaldete Hügel abgebrannt. Sicher habe auch der massive Einsatz der umliegenden Feuerwehren und die Wasserlieferungen durch Landwirte Schlimmeres verhindert. Insgesamt 23 Einsätze kamen so zusammen mit fast 400 Einsatzstunden der Wehrleute.

Natürlich wurde auch geübt, alleine oder in Gemeinschaftsübungen. Wie der in Zandt, wo die Rettung einer unter einer Laderschaufel eingeklemmten Person trainiert wurde. Auch in Haderstadl und Schachendorf nahmen die Vilzinger an gemeinsamen Übungen teil. Weiter wurde das Funken geübt und an der Feuerwehr-Aktionswoche teilgenommen oder die Vilzinger absolvierten Webinare des Kreisverbands. Die Atemschutzträger unterzogen sich einer Sicherheitsunterweisung, die jedes Jahr fällig ist. Sieben Mitglieder nahmen an der modularen Truppmannausbildung teil, dem Basiswissen eines Feuerwehrlers.

Zum ersten Mal legte eine Gruppe das Leistungsabzeichen Ü40 in Bronze ab, aber auch zwei „normale“ Leistungsabzeichen-Prüfungen wurden erfolgreich absolviert. Was dem Kommandanten dabei auffiel: Bei den Ü40 gebe es andere Gespräche als bei den Jungen. Bei denen gehe es um Fußball oder das Ausgehen, bei den Älteren schon mehr um Gesundheitsfragen. Für die Atemschutzleute wird es im Frühjahr ein eigenes Leistungsabzeichen geben.

Ein Highlight für die Aktiven war der Besuch im Kindergarten. Mit Sirene und Blaulicht fuhren die Feuerwehrler vor und hatten damit schon die Herzen der Kinder gewonnen. Für die waren eine Fahrt im Feuerwehrauto oder das Feuerlöschen mit der Kübelspritze die Attraktionen. Lankes und seine Kameraden waren selber so begeistert, dass sie mit den Kindern den ganzen Nachmittag noch durchgemacht hätten. „Des hat ea daugt“, stellte er zufrieden fest. Außerdem bekam der Kindergarten Rauchmelder gespendet.

Sieben Leute der FFW Vilzing seien beim Feuerwehr-Ehrenabend in Cham für ihre aktiven Jahre geehrt worden, darunter Vorsitzender Helmut Mühlbauer. „Da dad a Applaus gut für das jahrelange Engagement“, animierte der Kommandant zum Beifall. Am andern Ende der Altersstruktur im Verein wurde im Juli 2022 eine Kinderfeuerwehr gegründet, die von Kathrin Alt und Christina Irrgang geleitet wird.

Bei den Dienstversammlungen ging es auch um ein Konzept im Landkreis bei einem echten Black-out, bei dem die Feuerwehrhäuser zu Meldestellen werden, die Notfälle per Funk weitergeben können. Ausrüstungsgegenstände habe die Wehr erhalten, wie ein Schlauchpaket für den Innenangriff. Und die nächsten Übungen stehen schon fest.

Zum Stand des Gerätehausneubaus bemerkte Andreas Lankes: „Die Planungen sind abgeschlossen. Des waren’s aber letztes Jahr auch schon.“ Doch die Bauvergabe an die Firma Michael Dankerl sei inzwischen erfolgt, der Spatenstich erfolge „in Kürze“. In Eigenleistung müsse vorher noch das Pflaster ausgebaut werden. Für die Beschaffung des neuen MZF sei beim Freistaat ein Förderantrag gestellt worden. Die Lieferzeit des Fahrzeugs betrage rund eineinhalb Jahre.

Im letzten Jahr seien in Cham maschinell Sandsäcke abgefüllt worden, die unter Dach bei der Garage lagern. Bei Bedarf melden und nutzen. Einen ganz großen Dank sagte Lankes allen Aktiven, „weil was nutzt die ganze Arbeit und dann ist keiner da“.

Die Damengruppe leitet Andrea Stelzer. 129 Mitglieder hat sie unter sich, 27 davon unter 18 Jahre alt. 23 Damen hatten sich dem Leistungsabzeichen gestellt. Etliche waren auch bei einer Experimentalvorstellung am Fraunhofer-Gymnasium, wo es um die Wirkung von Feuer und Explosionen usw. ging. Andererseits halten die Frauen auch das Gemeinschaftshaus sauber oder betreuen die Kuchentheke beim Maibaumaufstellen und sorgen so für Einnahmen. Aber auch beim Feiern sind die Damen stark und beim Weihnachtsmarkt hatten sie zusammen mit den andern Ortsvereinen einen stattlichen Betrag für die Aktion „Bürger helfen Bürgern“ von Andrea Löffler erwirtschaftet.

Im Juni machten die Frauen bei der Familie Schierer in Schachendorf bei einer Weinprobe mit, im August besuchten sie das Café Waffel in Miltach, ab Oktober begannen die Vorarbeiten für den ersten Vilzinger Adventmarkt. Im Fasching wurde die Frauengaudi beim Früchtl in Zandt besucht und zum Geburtstag von Ehrenfahnenmutter Agnes Mühlbauer fuhren die Damen zur Altneihauser Feierwehrkapelln nach Windischeschenbach. Und mit der Jugend waren sie auch beim Faschingsumzug in Chammünster mit einem Wagen dabei. Thema natürlich der Baubeginn des Gerätehauses. Geplant sei, so Andrea Stelzer, eine Damen-Infogruppe auf WhatsApp.

Jugendwart Stefan Meier betreut 25 Jugendliche, die erst ihre Sprecher gewählt hatten. Dies sind Teresa Mühlbauer und Julian Lankes, die Jugendkasse führt Leonie Lankes, Schriftführerin ist Antonia Wanninger. Die Jugendlichen setzten den Wasser-Flipperapparat wieder in Gang und bereiteten sich ab April auf den Jugendkreisentscheid in Cham vor.

Geübt wurde dann bei der Gredlmühle, bei der Gründung der Kinderfeuerwehr half die Jugend. Toll war wieder das Zelteln beim Gerätehaus. Ein Jugendleistungsabzeichen wurde absolviert, der Löschangriff in einer Übung durchgespielt, beim Wissenstest machten 14 Jugendliche mit, bei der Jugendflamme der Stufe 1, wurde mit den Schachendorfern zusammengearbeitet. Und bei der Dorfweihnacht erschienen Jungfeuerwehrler als Nikolaus, Krampusse und Engerl. Nächste Aktionen werden das „Rama Dama“ am 18 März, eine Kanufahrt mit anschließendem Grillen und der Besuch eines Kletterparks sein.

Bei der letzten Jahresversammlung der FFW Vilzing sei die Gründung einer Kinderfeuerwehr beschlossen worden, erinnerte Kathrin Alt. Im Juli war es dann so weit. Die Kathrin und die Christina Irrgang hatten sich für die Kinder einen Geschicklichkeitsparcours ausgedacht, wo auch schon Sachen, die mit der Feuerwehr zu tun haben, gewusst werden mussten. Für die Sieger gab’s kleine Preise. Im September wurde die erste Gruppenstunde abgehalten mit Spielen und gegenseitigem Kennenlernen der „super vielen Kinder“. Ende Oktober wurde eine Halloween-Party mit Kürbisschnitzen angeboten. Mit der Jugend feierte man Weihnachten und informierte dabei über das Wesen einer Kerzenflamme und wann die Feuerwehr gerufen werden muss. Der Nikolaus verteilte noch Feuerwehr-Adventskalender. Natürlich feierte die lustige Truppe heuer schon Fasching.

Für die 26 Kinder, von denen ein paar schon zur Jugendfeuerwehr wechselten, wurden Warnleiberl bestellt. Ein „Superdanke“ sagte Alt den Eltern für ihr Vertrauen in die beiden Betreuerinnen und auch ihre Zuverlässigkeit beim Bringen und Abholen der Kinder.

Kathrin Weiß stellte nun die Finanzen des Vereins vor, bei denen doch schöne Summen bewegt werden. Zuletzt gab es ein Saldominus, aber in der Kasse ist noch Geld. Auch in der eigenen Jugendkasse ist noch ein Polster vorhanden. Auf jeden Fall haben die Kathrin und Josef Cerweny die Finanzen ordentlich verwaltet und wurden mit dem Vorstand entlastet.

Zuletzt gab Vorsitzender Helmut Mühlbauer noch seinen Bericht, auch wenn einiges schon von den anderen angesprochen worden war. Der Verein hat mit der Stadt Cham einen Vertrag über die Pflege des Dorfweihers geschlossen und so wurde im April der Weiher abgefischt und nach der Reinigung neu besetzt. Das Gewässer sei in einem einwandfreien Zustand, freute sich Mühlbauer. Auch ein Maibaum wurde wieder aufgestellt, den Rupert Wittmann zu seinem 65. Geburtstag gespendet hatte. Mit dem Gipfel von Max Alt habe der Baum mit seinen rund 35 Metern Länge die Feuerwehrler ganz schön ins Schwitzen gebracht, bis sie ihn in der Senkrechten hatten. Zumal er frisch geschnitten und voller Saft war. Beim Herrichten im Gemeinschaftshaus habe Agnes Mühlbauer die Helfer bewirtet.

„Wenn ma als Verein an guten Eindruck macht, dann kost‘s halt was“, wusste der Vorsitzende. So beim Festbesuch von 50 Vilzingern bei der FFW Rhanwalting. Beim Gesellschaftsabend Ende Juli wurde die Vereinskasse geschont, da spendierte die Agnes die Verpflegung anlässlich ihres 50. Geburtstags. Am nächsten Tag ging die Feier weiter mit der Gründung der Kinderfeuerwehr, bei der auch die Eltern ihre Freude hatten. Die Feier zu 100 Jahre Expositur Vilzing und das Fest des Frauen- und Müttervereins verstärkten die Feuerwehrler ebenso wie Fronleichnamszug oder Volkstrauertag.

Bei der Dorfweihnacht wurden kurzfristig zwei Buden gebraucht, die Sonja Schierer dankenswerterweise bereitstellte. So konnte mit Gselchtem oder Presssack ein gutes Geschäft gemacht werden.

Dieses Jahr begann mit dem Feuerwehrball, der so gut besucht war wie noch nie, vor allem von jungen Leuten. Mit dem Sketch und der Tombola sei er wieder rundum gelungen gewesen. „Wenn ma selber was halt, muss ma auch woanders hingehn.“ So waren die Vilzinger mit starken Abordnungen bei den Bällen in Schachendorf, Chameregg und beim Rosenmontagsball der Schützen. Den 50. der Ehrenfahnenmutter Helga Mühlbauer feierte man bei der Feierwehrkapelln in Windischeschenbach, die der Jubilarin ein eigenes Lied sangen. Lustig war’s auch beim Minstacher Faschingszug, wo die Vilzinger Wehr auf den Baustart ihres Hauses hinwies.

Geplant ist wieder das Maibaumaufstellen, wofür noch ein Gipfel oder Reisig für die Kränze benötigt werden. Feuerwehrfeste werden besucht in Höhhof, Mitterdorf, Pemfling und Loibling/Katzbach. Ende Juli soll wieder der Gemeinschaftsabend sein. Für Vorarbeiten zum Gerätehausneubau werden noch Helfer gebraucht. Und der Faschingsball 2024 soll auch wieder stattfinden. Dank sagte Mühlbauer allen Mitgliedern, „die dafür sorgen, dass die FFW Vilzing so gut dasteht. Gerade bei solchen Terminen, die nicht so beliebt sind.“

In der ersten oder zweiten Aprilwoche werde der Spatenstich zum neuen Gerätehaus erfolgen, versprach Bürgermeister Martin Stoiber. Der Rohbau solle im Oktober stehen, dann erfolgen die Innenarbeiten. Im April 2024 soll der Anbau fertig sein, dann werde noch das bestehende Gerätehaus saniert, danach stehe es allen derzeitigen Nutzern wieder zur Verfügung. Die Vilzinger Feuerwehr sei mit 350 Mitgliedern unheimlich stark und habe mit der Kinderfeuerwehr den richtigen Weg eingeschlagen. Daher werde er der Kindergruppe aus seinem Verfügungsfond 150 Euro überweisen.

Kreisbrandrat Michael Stahl war inzwischen auch gekommen und meinte, dass es erstaunliche Unterschiede bei den Feuerwehren im Landkreis gebe. Einige jammerten, dass ihnen die Mitglieder ausgehen, und andere florieren und greifen neue Ziele an, wie die Vilzinger. Mit 46 Aktiven seien sie bestens aufgestellt. Überhaupt falle ihm auf, dass es bei den Feuerwehren im Stadtgebiet in den letzten drei Jahren aufwärtsgehe und schon viel erreicht wurde. Aber Geld mache keine gute Feuerwehr, entscheidend sei eine gute Gemeinschaft. Und da seien die Vilzinger einfach Spitze. Kommandant Andreas Lankes sei auch im Kreisverband Garant für gute Ideen und gute Protokolle.

Die Zukunft der Feuerwehren werde sich zu technologischen Konzeptfeuerwehren hinbewegen. Die Jugend heute sei anders als früher, wo jeder Bub mit 14 zur Feuerwehr wollte. Deshalb sei Jugendarbeit heute Knochenarbeit. Aber bei den Damenfeuerwehren habe es auch ganz schwierig begonnen und heute gebe es weibliche Kommandanten. „Da müsst’s schaun, wia die Manner da marschieren!“ Bei den Kinderfeuerwehren sei es ein wenig leichter, die Kinder zu begeistern. Wenn es einen funktionierenden Vorstand, eine funktionierende Kommunikation und eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde gibt, „dann wird des was“. Er sei mit KBM Thomas Wittmann bei den Waldbränden in Sachsen gewesen. Da habe man Hubschrauber zum Löschen eingesetzt, weil es nur wenige Feuerwehren gab. „Aber das Feuer breitet sich am Boden aus. Was braucht ma da? – Uns!“

Für langjährige Vereinstreue ausgezeichnet wurden nun für 50 Jahre Mitgliedschaft Wolfgang Bach, Erwin Haller, Heinz Hofmann, Josef Meier und Ehrenkommandant Josef Stelzer. Für 40 Jahre Max Meier, Josef Resnitschek, Xaver Wagner.

Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurde Josef Cerweny, Feuerwehrmann ist nun Martin Hirmer. Bürgermeister Stoiber ehrte mit der Feuerwehrmedaille in Bronze der Chamer Feuerwehren Heinrich Panzer, mit der Ehrennadel in Bronze Andrea Stelzer, in Silber Helmut Mühlbauer und seine Frau Agnes für ihre langjährigen Dienste in der Feuerwehrführung.

Der Vorsitzende stellte noch die zwei neuen Fahnenbegleiterinnen Theresa Mühlbauer und Anna Stelzer (Ried am Sand) vor. „Jetzt hamma wieder vier.“ Es passt eben alles bei der FFW Vilzing.

staatliche Ehrung für aktive Dienstzeit

Am Dienstag, 28.02.2023 fand im Hotel am Regenbogen in Cham die Ehrung für verdiente Mitglieder des KBI-Bereichs Cham statt. Stellvertretender Landrat Markus Müller begrüßte zu den Klängen der Musikschule Cham die Gäste und verwies darauf, dass die Arbeit der ehrenamtlichen Aktiven in der Feuerwehr höchste Anerkennung genieße. Die vom bayerischen Innenminister Joachim Hermann vorgesehenen und unterzeichneten Ehrungen seien hierfür ein Ausdruck der Wertschätzung. Nach dem Grußwort von KBR Michael Stahl und 1. Bürgermeister Martin Stoiber wurden die jeweiligen Urkunden an die 33 Personen verliehen.
Mit dabei wurden unsere verdienten Kameraden aus Vilzing mit dem Feuerwehrenzeichen am Band in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit an Helmut Mühlbauer und Max Wittmann verliehen. Das Feuerwehrehrenzeichen am Band in silber erhielten Agnes Mühlbauer, Heinrich Panzer, Markus Töpfl und Stephan Wagner.

Fasching Gruppenstunde 🎊

Zum Faschingsausklang und zur gemeinsamen Schnitzeljagd traf sich die Kinderfeuerwehr am Freitag, den 24. Februar 2023.

Nach gemeinsamen Spielen wurden die Anwesenden in zwei Gruppen eingeteilt.

Jeweils ein Betreuer begleitete die Kinder bei der Suche nach den Rätseln und Aufgaben. 

Hierbei durften die Kids gleich die neuen Feuerwehrleibchen austesten. 

Des Weiteren wurde bei jeder Station eine Frage rund um das Thema Feuerwehr beantwortet.

Zum Abschluss erhielten die fleißigen Kinder einen Schatz in Form von Faschingskrapfen mit extra Schriftzug.

Feuerwehrball Vilzing

Braucht Vilzing einen neuen Kommandanten?

Fragen und Antworten beim Vilzinger Feuerwehrball – Volle Bude

Glück gehabt hatte der Zeitungsschreiber, dass er beim Vilzinger Feuerwehrball am Samstag im Gasthaus Otto Eisenreich am Gutmaninger Tisch Asyl bekam, sonst hätte er den ganzen langen Abend stehen müssen, so gesteckt voll war der große Saal. Und die Stimmung stieg je länger je mehr, teils angeheizt von der Band „Coole Muh“, die mit einer Mixtur aus Volkstanz, Hits und Partyschlagern zum Tanzen oder zum Mitjohlen, Klatschen und die Stühle traktieren anregte. Den Rest besorgten die Feuerwehrler mit ihrem Blick aufs vergangene Jahr mit seinen komischen Ereignissen. Auch die Tombola führte bei manchen zu Freudenausbrüchen.

Schon kurz nach Saaleröffnung waren die meisten Plätze besetzt, so dass Feuerwehrvorsitzender Helmut Mühlbauer sehr zufrieden auf die meist jungen Ballgäste blickte, als er offiziell alle begrüßte, darunter etliche Ehrenmitglieder der Wehr, wie Ehrenschirmherrin Karin Bucher mit Lebensgefährte und Neffe aus dem benachbarten Hof. Überhaupt sind die Bande zu den Nachbarwehren offenbar bestens, denn von Chameregg bis Zandt waren starke Abordnungen gekommen.

Dann ging’s erst mal mit der bunten Musikmischung der Band weiter, die nach und nach die Besucher in den Griff bekam und am Ende auf die  Stühle trieb zum Mitsingen. Das tat die Helga vom Kühberg eh den ganzen Abend, still für sich, aber mit allen Strophen und bei allen Musikarten. Phänomenal. Als der Abend später wurde, bekam die Band mal eine Pause, weil ein Reinigungstrupp, na ja, eher ein Duo, die Stube fegte und sich über eine neue viereckige Litfaßsäule im Dorf ärgerte, die angeblich der Bürgermeister da hat aufstellen lassen und um die sie nun immer drum rum kehren mussten.

Aber dann entdeckte die Agnes doch interessante Sachen, die da zu lesen waren. „I bin ja net neugierig, aber was da steht …!“ Vilzing suche einen neuen Kommandanten. Warum das? Ja, der Lankes Andreas hat einfach beim Biernachschub fürs Gemeinschaftshaus ein alkoholfreies Gebräu eingeschmuggelt. So eine Schandtat musste ja eine Strafe nach sich ziehen und die bestand in einem Trinkstreik. Bevor der Plempl ganz schlecht wurde, hat der Andreas dann alles selber getrunken – und wurde krank. Ist so ein Kommandant für eine Dorffeuerwehr noch tragbar?

Dabei hatte er auch sonst jede Menge Probleme. Beim Gemeinschaftsabend wollte er zu später – oder früher? – Stunde nur seinen Roller umparken. Und da hat’s na derbresld. Fazit: Rippen gebrochen und 14 Tage nicht einsatzbereit. „Ah, und i hätt scho gmoant, do waar was passiert, wej er’s Feierwehrauto hinterm Haus versenkt hat.“ Bei so viel Pech ist es verständlich, dass sich der Kommandant aus der vordersten Linie zurückzieht und beim Leistungsabzeichen lieber im warmen Stüberl sitzt und die anderen arbeiten lässt.

Ganz anders der Dendorfer Stefan. Wenn die Sirene geht, lässt er alles liegen und stehen und saust zum Gerätehaus, auch mal barfuß. „Nur gut, dass er sich beim Kürbisschnitzen mit de Kinder nur in’n Finger gschnittn hat.“ Weniger flink, dafür kurvenreich wankte der Thomas zum Lied „Eine neue Leber“ von der Dorfweihnacht heimwärts. „Den derfat’ma direkt wieder in d’Spur bringa.“ Aber eine erste Ü40-Leistungsgruppe konnte die Vilzinger Wehr bilden. „Für die hat ebba der Lankes des alkoholfreie Bier besorgt?“ „Spinnst du, der Trupp alkoholfrei?! Zweimal Mühlbauer, einmal Stelzer, Beer, Cerweny, Eisenreich, Holzinger, Panzer, Lankes!!!“

Ja selbst der Chameregger Vorstand hatte einen Suchzettel an der Säule angebracht. Er suche „zwei Engel, die eam a Fassl Aldersbacher Bier vorbei bringa, wenn eam s’Hintereder beim Festl wieder ausgeht“. „Und wir hamma so zwoa Engerl?“ „Kannst du bled frong! D’Stelzeren und d’Schreineren, de zwoa grejßtn Rauschgoldengel, und era Fahrer, d‘Oma Edith.“

Und noch was Unerhörtes: Vier DJK-Fans bieten kostengünstig ihre Fußball-Karten an. Und ausgerechnet treue Begleiter der Vilzinger Fiußballer, der Cerweny Sepp, der Albi, der Hofmann Tobi und der Beer Gerhard. „Halten’s ebba den psychischen Druck nimmer aus?“ „Na, eher de Halbe hintnache beim Beer Gerhard. Der ein oder andere hat da dann hintnache massive Bild- und Tonstörungen. Und geteiltes Leid ist halbes Leid, etz gem oafach alle eara Karten ab.“

Noch viele Begebenheiten wurden an der Aushängesäule thematisiert und die beiden Straßenkehrerinnen wussten zu jeder Annonce die Hintergründe, für manche schmerzhafte, für andere peinliche, die meisten lustige. Auf jeden Fall war die Stimmung im Saal schon bestens, als die Jungfeuerwehrler die belastete Situation eines älteren Ehepaares schilderte, das 30 Jahre verheiratet ist. „Es is ja amol a so, dass ma als Ehefrau net nur nimmer will, sondern a nimmer kann. Bei dir is ja a net anders“, sagt die Frau zum Gatten, als sie einem Therapeuten ihr Leid klagen. „Ja, früher hab i’s ja derft und hab’s net sollen.“ Nach ein paar weiteren Schilderungen des täglichen Rituals meint der Psychologe: „Na ja, wenn eine sexuelle Erfüllung dabei ist …“ „Was?! Wir redn vom Abspüln!“

Zu späterer Stunde zog Glücksfee und ehemalige Festbraut Sonja Zankl aus einer Lostrommel die vielen Gewinnlose, die Kassier und Vorstand mit den Zetteln der Gewinner verglichen. Letztlich waren die drei ersten Gewinne, Geldpreise zu 100, 75 bzw. 50 Euro, und die vielen achtbaren Sachpreise unter die Leute gebracht. Teils mit viel Gejohle, besonders bei den Zandtern oder, als ein Loskäufer gleich dreimal zum Gabentisch vor durfte.

Danach war wieder Tanzen, Singen, Schunkeln angesagt oder die Bar lockte. Jedenfalls wurde es recht spät, bis die ersten mal genug hatten von der Gaudi im Eisenreich-Saal in Vilzing.

Die Herrenhandtasche war nicht das Objekt der Begierde, aber es gab ja auch Tortengutscheine.
Der Bürgermeister lobte seine Arbeitskräfte, auch wenn die mit der neuen Anschlagssäule gar nicht zurechtkommen.
Die Spiele der DJK-Fußballer waren nicht der Grund für die Kartenrückgabe der Fans, eher die Nachspielerfahrungen.
Die beiden Rauschgoldengerl als rettende Engel für den Chameregger Feuerwehrvorstand, den Adam Mathias.
Im Slalom wankte der Thomas von der Dorfweihnacht heim, hinterließ aber im Dorf keine Schäden.
: Für die Agnes gab’s von ihren Mitstreiterinnen ein nettes Obtskörberl, schon trinkfertig, für ihre tollen Ideen und ihren Einsatz nicht nur im Fasching.
Gute Tanzmusik bot die Band „Coole Muh“.

Spendenübergabe Dorfweihnacht

Vilzinger Vereine spenden aus Dorfweihnachtserlös an „Bürger helfen Bürgern“

Die Vilzinger Vereine haben im vergangenen Jahr erstmals eine Dorfweihnacht am oberen Dorfanger organisiert und der Zuspruch war erfreulich groß. Schon im Vorfeld war beschlossen worden, dass bei einem eventuellen Überschuss aus dem Verkauf von Getränken, wärmenden Speisen oder bayerischen Klassikern und Bastelsachen ein Teil des Erlöses auch für einen wohltätigen Zweck in der Region gespendet werden soll. Da bot sich die Hilfsaktion „Bürger helfen Bürgern“, die von Landratsgattin Andrea Löffler betreut wird, geradezu an. 1000 Euro konnte sie vor kurzem von den Vertretern der sechs Vereine entgegennehmen.

Die Vilzinger Vereine sind gut miteinander vernetzt und unterstützen sich gegenseitig. Und so haben sie sich vor dem vergangenen Advent eine gemeinsame Aktion überlegt und es wurde eine Dorfweinacht oberhalb des Dorfweihers beschlossen. Freiwillige Feuerwehr, DJK, KuSK, OGV, die Lindenbaumschützen und der Katholische Mütter- und Frauenverein waren also mit je einer Verkaufsbude vertreten und boten den Marktbesuchern ein buntes und reichhaltiges Angebot an Kulinarischem und Schmückendem. Und das wurde gut angenommen und jeder Verein konnte einen kleinen Überschuss erwirtschaften.

Aus den Mehreinnahmen wurden  nun 1000 Euro beiseitegelegt und Andrea Löffler übergeben. Mit dieser Spende kann die Schirmherrin der Hilfsaktion nun wieder unverschuldet in Not geratenen Landkreisbürgern unterstützend unter die Arme greifen und sie von finanziellen Sorgen entlasten. Und dies ganz ohne Formulare, schnell und direkt. Andrea Löffler freute sich über diese beachtliche Zuwendung und dankte den Verantwortlichen der Vereine, dass sie an ihre Mitmenschen denken.

Vertreter aller sechs Vilzinger Dorfvereine waren zur Spendenübergabe an die Aktion „Bürger helfen Bürgern“ von Andrea Löffler gekommen

Feuerwehrball mit der Partyband Coole Muh

Die Feuerwehr Vilzing freut sich, ihnen mitteilen zu können, dass wir nach 2 Jahren Corona-Pause endlich wieder unseren Feuerwehrball feiern dürfen!
Für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt, eine Bar wartet im Anschluss für unsere Besucher.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt wie schon gewoht unsere Partyband Coole Muh.
Später wird auch wieder eine kleine Einlage stattfinden, für eine Verlosung mit hochwertigen Preisen ist ebanfalls gesorgt

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Erste Dorfweihnacht in Vilzing

Am Samstag 17. Dezember konnte Bürgermeister Martin Stoiber gegen 16.30 Uhr die ersten Besucher der Vilzinger Dorfweihnacht begrüßen.

An insgesamt 6 Hütten wurden verschiedene Leckereien und Schmankerln wie Punsch, Bratwurstsemmeln, Rehragout, selbstgemachte Waffeln und vieles mehr von den Vereinen an die vielen Besucher ausgegeben.

Highlight des Tages für die kleinen war sicher das Weihnachtspostamt mit dem Christkind das von den Jugendlichen unserer Wehr organisiert wurde.

Vielen Dank an die fleißigen Helfer aller Vilzinger Vereine sowie für die gute Zusammenarbeit

Obst- & Gartenbauverein Vilzing
DJK Vilzing
Frauen- und Mütterverein Vilzing
Krieger- und Soldaten Kameradschaft Vilzing
Schützenverein – Lindenbaum Vilzing
Feuerwehr Vilzing